Mit Meine Berichte kannst du Auswertungen erstellen, die auf dein Projekt, deine Prozesse und deinen Arbeitsalltag zugeschnitten sind. Jeder Bericht basiert auf oculai Daten, lässt sich flexibel konfigurieren, speichern und direkt als Widget im Dashboard nutzen.
Ein Bericht wird immer nach dem gleichen Prinzip aufgebaut:
Du wählst zunächst den passenden Berichtstyp, definierst anschließend Filter, legst die gewünschte Aggregation fest und passt die Darstellung an. Danach kannst du den Bericht speichern und bei Bedarf direkt ins Dashboard übernehmen.
Einen neuen Bericht anlegen
Die Berichtserstellung startest du über die Navigation unter Auswertung → Meine Berichte. Mit dem Plus-Symbol legst du einen neuen Bericht an und wählst anschließend die gewünschte Kategorie aus. Zur Verfügung stehen unter anderem Anwesenheitskurven, Durchlaufzeiten, Projektfortschritt, Einzelwerte, Aufwandswerte und Arbeitsstundenkurven.
Nach der Auswahl öffnet sich die Konfigurationsansicht. Auf der linken Seite stellst du Filter, Parameter und Layout ein, während du rechts jederzeit eine Live-Vorschau siehst. Änderungen werden direkt sichtbar, sodass du schnell beurteilen kannst, ob der Bericht die gewünschte Aussage liefert.
Berichtstypen und typische Einsatzbereiche
Die Anwesenheitskurve zeigt die Präsenz von Arbeitern im Tagesverlauf, aufgeschlüsselt nach Kameras. Durch die Wahl von Datum, Zeitintervall und Kameras erkennst du Stoßzeiten, Leerlaufphasen und kannst die Personalkapazität auf Tagesbasis bewerten.
Mit den Durchlaufzeiten vergleichst du tatsächliche und geplante Dauern von Prozessen oder Bauteilen. Über Standort-, Prozess- und Aggregationsfilter lassen sich Unterschiede zwischen Geschossen, Abschnitten oder Gebäuden analysieren. Der Bericht eignet sich besonders, um Verzögerungen zu identifizieren, Prozessstabilität zu bewerten und Soll-Ist-Vergleiche für Projektberichte vorzubereiten.
Der Projektfortschritt gibt dir einen Überblick über den terminlichen Status des Projekts. Du siehst, wie weit das Projekt aktuell ist, wo Abweichungen auftreten und – optional – wie sich der weitere Verlauf prognostiziert. So lassen sich Verzögerungen einzelnen Bereichen oder Prozessketten zuordnen.
Wie wird der Projektfortschritt berechnet?
Der Projektfortschritt ergibt sich aus dem Vergleich von tatsächlichem (Ist) und geplantem (Soll) Fortschritt im Terminplan.
Der Ist-Fortschritt zeigt, wie viel Prozent des Projekts bis heute tatsächlich erreicht wurden.
Der Soll-Fortschritt stammt aus dem Terminplan.
Um kurzfristige Schwankungen zu vermeiden, wird eine 2-Wochen-Referenz verwendet:
Der heutige Ist-Fortschritt wird mit dem geplanten Fortschritt verglichen, der zwei Wochen vor dem Zeitpunkt lag, an dem dieser Fortschritt laut Plan erreicht werden sollte. Die daraus entstehende Differenz (Delta) beschreibt die aktuelle Fortschrittsdynamik und bildet die Grundlage für eine optionale Prognose des weiteren Projektverlaufs. Du kannst mehr darüber hier lesen.
Einzelwerte sind kompakte Kennzahlen und eignen sich ideal als KPI-Widgets im Dashboard. Sie zeigen zum Beispiel Fortschritt, Arbeitsstunden oder Aufwandswerte an. Durch Standortfilter und visuelle Schwellenwerte sind sie besonders hilfreich für Managementübersichten, tägliche Statuskontrollen oder die Überwachung von Teilprojekten.
Mit den Aufwandswerten analysierst du Leistungs- und Effizienzkennzahlen. Je nach gewähltem Aufwandswert, Standort und Aggregation kannst du Produktivität bewerten, Durchschnittswerte berechnen und Trends im Projektverlauf erkennen.
Die Arbeitsstundenkurve visualisiert geleistete Arbeitsstunden über frei wählbare Zeiträume. Die Darstellung kann nach Prozessen, Abschnitten oder für das gesamte Projekt erfolgen. Sie eignet sich zur Analyse von Arbeitsressourcen, zum Vergleich verschiedener Bereiche und zur Identifikation von Trends, Ausreißern oder Leistungsschwerpunkten, auch als Grundlage für weiterführende Taktanalysen.
Berichte speichern und im Dashboard nutzen
Jeder Bericht kann individuell gespeichert werden. Über die Funktion „Zu Dashboard hinzufügen“ lässt er sich direkt als Widget ins Dashboard übernehmen. Diese Widgets zeigen stets live aktualisierte Daten an und können frei angeordnet werden. So baust du dir Schritt für Schritt ein Dashboard, das genau die Kennzahlen und Auswertungen zeigt, die für dich im Projektalltag relevant sind. Hier kannst du mehr erfahren.



